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Tja mit diesem Text startet nun auch die Seite „Auf ein Wort“ durch.
In der letzten Zeit habe ich erleiden müssen was los ist, wenn der Computer auf einmal sagt „Nein ich will nicht mehr. Ich starte nicht mehr.“ Gott sei dank bin ich auf Grund meines Berufes etwas vertraut mit Computern und so nahm ich den Kampf mit dem Computer auf. Aber ich muss gestehen, dass eine Sache nach der nächsten nicht zum Erfolg führte. Ich zwar erleben durfte, dass die Daten noch auf dem PC waren, aber ich irgendwie nicht rankam und nebenbei war noch so manche Sache, die zu erledigen war. Doch die Zeit ging dahin und ich hatte eigentlich über zwei Tage das Gefühl nicht wirklich voran zukommen. Irgendwann hatte ich dann mit Hilfe einer weiteren Festplatte ein Betriebssystem, das startete und so konnte ich erstmals wieder an die Daten, email war auch möglich. Langsam kehrte wieder die innere Ruhe ein. Ich glaube solche Situationen gibt es immer wieder in unserem Leben – „Wir haben eine Situation nicht im Griff – Wir können nicht abschätzen, wie die Sache weiter geht, wann die Situation gemeistert ist“. Das beunruhigt uns, da wir ganz gerne unser Leben im Griff haben. Ich kenne mich. Wenn solche Dinge nicht in einer passablen Zeit geklärt werden werde ich immer nervöser. Aber ich habe auch in dieser Situation lernen dürfen, dass ich als Christ jemanden habe, dem ich die Situation immer wieder bringen kann. Bei dem ich meine Last ablegen kann und der mich hält - mich durchträgt.
Ja, ich möchte dir sagen: Auch du kannst Gott vertrauen, und erleben, dass er es gut mit dir meint. Ich glaube, auch wenn das ja nicht gerade leicht ist, dass wir immer mal wieder Menschen in Zeiten brauchen in denen eben nicht alles glatt geht. Einfach um zu merken, dass wir Menschen eben nicht alles im Griff haben, so wie uns das manchmal eingeredet wird, sondern dass es wichtig ist in Verbindung mit Gott zu leben; uns darauf einzulassen, dass er viel besser weiß was uns gut tut. Und so kann ich dir nur Mut machen, lass dich in Schwierigkeiten nicht verrückt machen, sondern wende dich an Gott, er wünscht es sich sogar, dass wir mit allen Dingen zu ihm kommen. Und ich bin mir sicher, du wirst erleben, dass Gott dir entweder Hilfe schickt, die du nicht erwartet hast, oder du anders erleben darfst, dass er seine schützende Hand über dir hält.
Dein /Euer Wolfgang